Wie die westlichen Staatsgewalten mit der russischen Konkurrenz umgehen.
Allerlei russophobe Staatsfrauen und Staatsmänner des Westens raunen aufgeregt, Wladimir Putin sei die Inkarnation des Bösen, eine Ausgeburt der Hölle gar, die einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine führen lasse. Wer immerzu so zornig zetert, der will nicht über die materiellen Ursachen des Ukraine-Krieges reden. Stattdessen moralisiert er die Staatsgewaltenkonkurrenz, indem er sie in einen Kampf des guten Westens gegen das böse Russland verwandelt.
Beim Kampf gegen das Böse kommt es allerdings zwischen den NATO-Staatsgewalten zu Differenzen. Die US-Staatsgewalt unter der Leitung ihres Anführers Donald Trump akzeptiert anscheinend die Sicherheitsinteressen der russischen Staatsgewalt, die mittels des Ukraine-Krieges einen militärisch abgesicherten Gegenschlag wider die Nato-Ostexpansion führt. Der US-Staatsapparat als ideeller Gesamtkapitalist gibt sich mit der ökonomischen Indienstnahme der Ukraine mitsamt ihren Insassen zufrieden. Denn sie kalkuliert damit, dass die russischen Streitkräfte die zweitmächtigsten der Welt sind. Hinzu kommt, dass Russlands Rubel-Kapitalismus es vermocht hat, zum zweitgrößten und zugleich zweitblutigsten Waffenexporteur auf den Märkten dieser Welt zu werden. Angesichts dieser Faktenlage müsse mit Russland „strategische Stabilität“ hergestellt werden, lässt die US-Staatsgewalt wissen,
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