Chinas Afrika-Politik
Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, 19:00 findet eine Diskussionsveranstaltung mit Valentin Zill, UZ-Redakteur und Afrikanist im Bürgerhaus Salzmannbau, Raum 015 statt.
Jahrhundertelang haben die europäischen Kolonialstaaten Afrika blutig ausgebeutet. Heute ringen sie um die Erhaltung ihres bzw. des westlichen « Einflusses » auf die ehemaligen Kolonien. Sie sehen sich dabei zunehmend einem mächtigen Konkurrenten konfrontiert: der Volksrepublik China. China habe, so lautet eine verbreitete linksliberale Lesart, in afrikanischen Augen den Vorzug, von keiner kolonialen Vergangenheit belastet zu sein; es beute aber Afrika, wenn auch geschickter, ebenso aus wie seine Kolonialherren früher und zum Teil heute noch.
Ist da etwas dran – oder ist das eine Legende? Unser Referent versucht eine realistische Antwort auf diese Frage. Er stellt die Prämissen und Interessen dar, die der Politik der VR China in ihrem Verhältnis zu Afrika zugrunde liegen, und die Ziele, die China dabei verfolgt. Und er geht auch der Frage nach, inwieweit sich die Afrika-Politik der DDR, der Sowjetunion und andere Staaten des früheren « sozialistischen Lagers » unterscheidet.
Der Eintritt ist frei
